Mark Forster zündet zum Finale ein Feuerwerk

Publiziert am
Autor
Maria Gerhard

Da dröhnt der Herrenacker, wenn der deutsche Popmusiker Mark Forster auftritt. Die Fans sind begeistert, und Forster schwärmt von der Schweiz.

Die Scheinwerfer zucken über die Menge hinweg, und da hopst Mark Forster mit einer seiner unzähligen Kappen auf die Bühne. «Gruezi Schaffhausen», ruft er ins Mikrofon und wird mit lauten Jubelrufen empfange. Vor allem Kinder sind im Publikum, viele sitzen auf den Schultern ihrer Eltern. Ohne grossen weiteren Sermon legen der deutsche Popmusiker und sein «Orchester», so nennt er seine Band, mit dem Hit «Sowieso» los. Die Fans tanzen und singen lauthals mit. Bei «Was Ernstes» wird der Bass noch einmal ordentlich aufgedreht, der ganze Herrenacker brummt und dröhnt, man spürt es in den Beinen. Forster muss nach dem zweiten Lied vor innerer Hitze schon seine Jacke ausziehen. Kein Wunder, einmal mehr beweist er, dass er ein wahres Energiebündel ist. Über seinen ganzen Auftritt hinweg hüpft er von links nach rechts über die Bretter. Gespielt wird eine bunte Mischung aus allen drei Alben.

Dann endlich richtet er auch ein paar Worte ans Publikum und gibt sich charmant: «Hier ist es einfach schöner als sonst wo. Die Schweiz ist unser absolutes Lieblingsland.» Er leitet das Publikum an: «Wenn ihr Liebe und Zuneigung spürt, hebt die Hände.» Und tatsächlich tun es ihm alle nach, ein Welle schwappt über den Herrenacker, alle bewegen die Finger in der kühlen Nachtluft auf und zu. Und schon geht es weiter mit «Für immer Forever». Bei dem Song «Natalie», das Lied ist nach seiner Schwester benannt, zeigt er, dass er auch «leise» kann: «Ey klar, wir sind nicht ausm Bilderbuch. Doch waren uns immer, wie wir sind, genug. Wo ich auch bin, ich hoff, es geht dir gut.»

Forster setzt bei seinem Auftritt generell aufs Dramatische: Gleissendes Licht, Rauch wird ins Publikum geblasen, bei dem Song «Stimme» schiessen Rauchfontänen wie Säulen hoch. Und auch vor Luftschlangen macht er nicht halt. Irgendwann spricht Forster mit einem Schirmchen-Drink in der Hand einen Toast aus: «Auf die Freunde, die wir haben, und auf die neuen Freunde, die wir heute kennenlernen.» Und als wäre die Stimmung nach einem so mitreissenden Konzert nicht schon gut genug, wird zum grossen Finale auch noch ein Feuerwerk über der Bühne gezündet.

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