Der Engpass Fäsenstaubtunnel soll beseitigt werden

Publiziert am
Autor
Daniel Zinser

Die Astra plant, die A4 zwischen dem Anschluss Schaffhausen Süd und Herblingen auszubauen. Das Kernstück dieses Projekts soll dabei eine zweite Röhre durch den Fäsenstaub sein. Kosten soll das Projekt rund 470 Millionen.

Rund um den Fäsenstaubtunnel soll sich in den nächsten Jahren einiges verändern. Dies plant zumindest die Astra. Bild: Archiv

Am Montagmorgen informierte das Bundesamt für Strassen Astra zusammen mit Kanton und Stadt Schaffhausen über den geplanten Ausbau des A4-Abschnitts zwischen dem Anschluss Süd und Herblingen. Das Projekt beinhaltet verschiedene Massnahmen. So soll der neue Tunnel parallel zur heute bestehenden Röhre geführt werden. Im Abschnitt der Galerie Schönenberg werden die zwei Spuren, aufgrund des engen Raums zwischen Wohngebiet und Schienen der SBB, übereinander verlaufen.  Um diese Variante zu realisieren muss die Einfahrt Schaffhausen Nord aufgehoben werden. Als Kompensation soll die bestehende Verzweigung beim Abschnitt Schaffhausen Mutzentäli zu einer Ein- und Ausfahrt ausgebaut werden.

Wie geht es nun weiter?

Das Projekt wird Anfang des nächsten Jahres dem UVEK, dem Departement von Doris Leuthard übergeben und dort auf Bundesebene eingehend geprüft. Ob und wann genau das Projekt umgesetzt wird, ist noch unklar. Zuerst muss die Finanzierung im Rahmen des neuen Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds sichergestellt werden. Je nach Ausgestaltung dieses Fonds wird dann die zweite Röhre oder nur ein Fluchtstollen realisiert. Die Regierung rund um Reto Dubach erhofft sich einen schnellen Baubeginn im Jahr 2025. Die Realisierung würde dann rund acht bis neun Jahre dauern.

Radio Munot war an der Pressekonferenz dabei und hat die ersten Stimmen eingeholt: 

Neuen Kommentar schreiben

Diese Funktion steht nur Abonnenten und registrierten Benutzern zur Verfügung.

Registrieren